AD(H)S

Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Lernwerkstatt Zwickau als gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der Jugendhilfe ein Teil dieser Struktur und leistet bei der Arbeit im multimodalen Behandlungsansatz bei Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität einen Beitrag zur gelingenden Therapie. Besonders im Bereich der Psychoedukation, also der Vermittlung von Wissen zur Thematik und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen liegen dabei unsere Stärken. Auch die „besonders schwierigen Fälle“, bei denen beispielsweise wiederkehrende Verhaltensexzesse nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, erhalten durch eine 1:1 Betreuung (z.B. über niederschwellige Betreuungsleistung nach § 45b Abs. 3 SGBXI) die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichaltrigen tolle Unternehmungen, wie Klettern oder Wanderausflüge, zu erleben.

Unser Familienorientiertes Ressourcenmanagement (FoR) umfasst folgende Bereiche:

  • Elterntrainings (FoR)
  • Betreuung im Freizeitbereich mit Fokus auf individuelle sozio-emotionale Förderung sowie Förderung psychomotorischer Fähigkeiten (FoR)
  • Schulinterne Lehrerfortbildungen (SCHILF)

Ansprechpartner:

Anne Maria Clauß : Psychologische Mitarbeiterin

Anne Maria Clauß

Psychologische Mitarbeiterin

Soziale Gruppenarbeit
Lerntherapie

kaduk@lernwerkstatt-zwickau.de

0375/44449775

Wir bieten ein 4 Module umfassendes Elterntraining an:

  1. AD(H)S und ihre Besonderheiten, wissenschaftlich begründete Erkenntnisse über AD(H)S
    (2 Veranstaltungen)
  2. Erziehung und Begleitung eines AD(H)S-Kindes – eine tägliche Herausforderung
    (3 Veranstaltungen)
  3. Medikation bei AD(H)S
    (1 Veranstaltungen)
  4. Stressmanagement für AD(H)S-Eltern
    (2 Veranstaltungen)

Versicherte der AOK Plus haben die Möglichkeit, das Elterntraining kostenfrei zu nutzen. Den Gutschein dafür bekommen Sie von der Krankenkasse. Bringen Sie diesen bitte zum ersten Termin mit und geben Sie den Gutschein bei dem Trainingsleiter ab.

Sie haben Interesse am Elterntraining? Kontaktieren Sie uns unverbindlich telefonisch (0375/476916).

Im „offenen Freizeitbereich“ werden Kindern und Jugendlichen Angebote offeriert, die eine Möglichkeit darstellen, sich selbst zu verwirklichen. Diese Angebote knüpfen an den Interessen junger Menschen an und werden von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet.
Es gibt Menschen, denen es schwerer fällt, sich in eine Gruppe mit Gleichaltrigen zu integrieren. In der Lernwerkstatt Zwickau wurde ein Klima geschaffen, welches es diesen Kindern und Jugendlichen ermöglicht, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen.
Auch die „besonders schwierigen Fälle“, bei denen beispielsweise wiederkehrende Verhaltensexzesse nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, erhalten durch eine 1:1 Betreuung (z.B. über niederschwellige Betreuungsleistung nach § 45b Abs. 3 SGBXI) die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichaltrigen tolle Unternehmungen, wie Klettern oder Wanderausflüge, zu erleben.

Dem voraus und begleitend im Prozess wird zumeist eine individuelle Förderung etabliert, die auf die Verminderung der Symptomatik (Selbstinstruktionstraining) bzw. der Anleitung des Kindes oder Jugendlichen zur Modifikation des Problemverhaltens (Selbstmanagement) mit Fokus auf erlebte bzw. zu erwartende Situationen im Rahmen der offenen Freizeit zielt.

Einher geht diese mit psychomotorischen Übungen. Dabei werden Körper und Geist als Einheit betrachtet, der sich in einer Umwelt entfaltet. Diese Verknüpfung aus Körper, Geist und Umwelt wird auch Bio-Psycho-Soziales Modell genannt.
Die psychomotorische Förderung zielt auf die Ausführung von Bewegungen ab, die geistige und emotionale Aspekte verknüpfen. Wir gehen davon aus, dass Kognitionen (Gedanken), Emotionen (Gefühle) und die Leistungsmotivation von den Bewegungshandlungen beeinflusst werden. Über vielfältige erlebnisorientierte Bewegungshandlungen sollen die Kinder und Jugendlichen erfahren, dass sie Ursache bestimmter Effekte sind. Im Umgang mit Dingen, Spielsituationen und Bewegungsaufgaben rufen sie eine Wirkung hervor und führen diese auf sich selbst zurück. So kann das negative Selbstkonzept nach und nach durch das Gefühl der Selbstwirksamkeit und der Kontrollüberzeugung überlagert und schließlich ersetzt werden.
Durch gemeinsame Bewegungshandlungen kann die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind intensiviert werden.
Sie erhalten die Chance, Ihr Kind aus einer neuen Perspektive kennen zu lernen, es im Spiel mit anderen zu erleben und ihm Vertrauen bei der Erweiterung seines Handlungsspielraumes zu geben.

Quelle: www.schulportal.sachsen.de/schilf

Name: Kinder mit AD(H)S im Unterricht – Ein Training für Lehrkräfte

veröffentlicht: 18.03.2014
eingestellt in: LL2: Umgang mit Heterogenität und individuelle Förderung

Schulart:

  • Grundschule

Geltungsbereich für:

  • Sächsische Bildungsagentur Regionalstelle Zwickau

Beschreibung:

  1. Besonderheiten bei AD(H)S, wissenschaftlich begründete Erkenntnisse (2 Veranstaltungen)
  2. Die Fachkraft als CO-Konstrukteur: erfolgreiche Begleitung eines AD(H)S-Kindes im Unterricht (2 Veranstaltungen)
  3. Stressmanagement für Lehrkräfte (1 Veranstaltung)

Hinweis:

Dauer pro Veranstaltung ca. 90 Minuten

Veranstaltungen/Module können auch einzeln gebucht werden.